WEIHNACHTSKONZERT - ANDRÉS VILLAMIL - SAMUEL TORRES Y YAOUNDÉ
Um Weihnachten und den Jahresabschluss zu feiern, veranstaltete die Botschaft von Kolumbien am 15. Dezember im Otto-Braun-Saal des Ibero-Amerikanischen Instituts in Berlin ein Konzert mit den Künstlern Andrés Villamil und Samuel Torres mit seiner Gruppe Yaoundé. Da sich die Botschafterin Victoriana Mejía auf Grund von Regierungsverhandlungen in Bonn aufhielt, wurde die Begrüßungsansprache für die Anwesenden von Frau Patricia Dávila de Navas, Gesandte der Botschaft, gehalten. In diesem Rahmen wurde auch der dramatische Wintereinbruch in Kolumbien angesprochen und an Kolumbianer und deutsche Freunde Kolumbiens die Aufforderung gerichtet, sich über die Internetseiten der Botschaft und der kolumbianischen Regierung über die offizielle Initiative „Colombia Humanitaria“ zu informieren.
Das Konzert begann mit einem Vorspiel mit dem Titel „Camburpintón“, einer Komposition des Gitarristen und Komponisten Andrés Villamil. Der Künstler spielte traditionelle kolumbianische Musik wie den Bambuco „Chicaquica“ (von ihm selbst geschrieben), „Guabina Viajera“ und „Fantasía no. 1“ von Gentil Montaña; „Bucarelia“ von Jose A Morales, „Guabina Chiquinquinera“ von Alberto Urdaneta u.a.
Das Konzert des Perkussionisten Samuel Torres und seiner Gruppe Yaoundé begann mit einem Spiel auf der Calimba, einem ursprünglich aus Afrika stammenden Instrument. Dann konnte das Publikum mit „Danza Negra“ von Lucho Bermúdez und „Mi Buenaventura“ des Folkloristen aus der Pazifikregion Petronio Álvarez zwei typisch kolumbianische Kompositionen genießen. Torres spielte auch auf Cajón und Maracas und stellte seine Kompositionen „Yaoundé“, „Un atardecer en Cartagena de Indias“ und „Lincoln Tunnel“ vor. Auf Wunsch des Publikums spielte der Künstler als Zugabe auf der Calimba „Tutaina Tuturuma“ und das Publikum sang mit.
Nach dem Konzert lud die Botschaft alle Anwesenden zu einem Glas Wein ein.
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