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KOLUMBIEN BRAUCHT IHRE HILFE


Emergencia Invernal en Colombia. Colombia Humanitaria


„Ich richte an alle Kolumbianer den Aufruf, dass wir uns zusammenschließen, denn gemeinsam werden wir diese Tragödie am besten überwinden. Viele Kolumbianer, viele Landsleute leiden, leiden sehr. Wir, die wir weniger zu leiden haben, sollten ihnen helfen. Und in einiger Zeit werden wir dann sagen können: Hier waren wir solidarisch. Das ist es, was ein Land groß macht”.
Juan Manuel Santos


Die starken Regenfälle und Überschwemmungen, von denen Kolumbien im zweiten Halbjahr 2010 heimgesucht wird, haben bislang über 1,2 Mio. Menschen getroffen. Hunderttausende Familien haben einen Großteil ihrer Güter, Haushalte, Ernten und Lebensmittel verloren. Zudem sind ernsthafte Beschädigungen zahlreicher Einrichtungen des öffentlichen Lebens zu beklagen, darunter Schulen, Krankenhäuser und Kommunikationswege.
Allgemeine Daten (Stand: 10.12.2010)

• Anzahl der betroffenen Personen: 2.171.874 (448.254 Familien).
• 300 Tote, 289 Verletzt
e und 59  Personen werden vermisst.
• Anzahl der betroffenen Gemeinden: 710 (64% aller kolumbianischen Gemeinden).
• Wohnungen: 3.614 zerstört, 316.114  beschädigt
• Straßen: 385 Straßen gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar (Daten nicht aktuell)
• Landwirtschaft: 150.000 ha als betroffen registriert (Daten nicht aktuell)

Angesichts dieser Situation haben die kolumbianische Staatsregierung und die lokalen Regierungen große Anstrengungen unternommen, um das Leben und die Würde der am stärksten betroffenen Personen und Gemeinden zu sichern. Jedoch haben diese Regenfälle und Überschwemmungen das in vergangenen Jahren erreichte Ausmaß bei weitem übertroffen. 52% des kolumbianischen Territoriums sind betroffen, hunderte Kolumbianer haben ihr Leben verloren. Diese Situation verlangt nicht nur Maßnahmen der Regierung, sondern auch die Unterstützung durch andere nationale und internationale Akteure, um solidarisch zur Versorgung und Rehabilitation der betroffenen Personen und Gemeinden beizutragen.  

KOLUMBIEN BRAUCHT IHRE HILFE

INFORMATIONEN ZU DEN SPENDENKONTEN
Für Geldspenden richtet die Abteilung für Risikomanagement des kolumbianischen Innen- und Justizministeriums im Rahmen des Katastrophenfonds (Fondo Nacional de Calamidades) ein Unterkonto für “Colombia Humanitaria” ein.
Personen, die aus dem Ausland spenden möchten, können dies nur mittels Bareinzahlungen auf die Konten des Fonds. Die Treuhandgesellschaft „La Previsora” stellt die entsprechenden Spendenquittungen aus.

Internationales Konto
Name des Kontos:                
Fiduciaria La Previsora – Fondo Nacional de Calamidades
Steuernr. (NIT):                       
860.525.148-5
Zwischengeschaltete Bank:
CITIBANK  NEW  YORK
Swift-Code:                          
CITIUS33
ABA: 
021000089
Nationales Konto
Begünstigte Bank:      
BANCO DAVIVIENDA
Swift-Code:
CAFECOBB
Vermerk:                                                          
10922762

Girokonto:                    
021-99523-8 de Davivienda Red Bancafé

*Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft das Außenministerium über die Spenden im Rahmen von „Colombia Humanitaria“ informiert. Senden Sie dafür eine E-Mail an: info@embajada-colombia.de und geben Sie im Betreff Spende „Colombia Humanitaria“ an.
Für weitere Informationen: http://wsp.presidencia.gov.co/COLOMBIAHUMANITARIA/ (nur auf Spanisch verfügbar)

CALL CENTER EINGERICHTET


21. Dezember 2010

Die Bürgerinnen und Bürger können montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr kostenlos die Nummer 01-8000-952525 bzw. aus Bogotá die Nummer 5953525 anrufen.

Bogotá, 20. Dezember 2010. Das kolumbianische Präsidialamt hat eine Gratis-Hotline eingerichtet, über die sich die Bürgerinnen und Bürger zu Programmen und Hilfsmaßnahmen der Regierung für die Opfer des Wintereinbruchs informieren können.

Die Bürgerinnen und Bürger können montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr kostenlos die Nummer 01-8000-952525 bzw. aus Bogotá die Nummer 5953525 anrufen.

Über die Hotline sind Informationen zu folgenden Themen erhältlich: Lieferung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Baumaterialien, Standorte und Telefonnummern der Regionalen und Lokalen Komitees für Notfallprävention und – hilfe (Comités Regionales y Locales de Prevención y Atención de Emergencias), Einrichtungen für die spezifischen Bedürfnisse der Bürger, Vorgehen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen im Rahmen des Programms Familias en Acción in den betroffenen Gemeinden sowie Mittel zur Information über den Straßenzustand etc.

Über die erwähnte Hotline ist keine Betreuung der jeweiligen Einzelfälle möglich, es geht lediglich um die Vermittlung von Informationen zu humanitären Hilfsprogrammen und -maßnahmen der Regierung im Zusammenhang mit der durch den Wintereinbruch ausgelösten Notsituation.