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BILANZ DER INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT IN KOLUMBIEN

BILANZ DER INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT IN KOLUMBIEN

In den sieben Jahren der Regierungszeit von Präsident Álvaro Uribe Vélez ist die internationale Zusammenarbeit von jährlich im Durchschnitt 120 Mio. USD auf 350 Mio. USD angestiegen. Dies wurde im Rahmen des Siebten Nationalen Treffens für Zusammenarbeit bekannt gegeben, das am 4. und 5. Juni 2009 auf der Insel San Andrés stattfand und an dem Delegierte aus 31 Ländern aus verschiedenen internationalen Institutionen und 44 nationalen Einrichtungen aus den 32 Departamentos teilnahmen.
„Dies spiegelt die gute Koordinierung und bessere Nutzung der internationalen Hilfe im Laufe der letzten Jahre wider“, so Luís Alfonso Hoyos Aristizábal, Hoher Präsidentenberater und Leiter des Präsidialamtes für die Soziale Aktion und die Internationale Zusammenarbeit, ACCIÓN SOCIAL.

„Es herrschen heute ein besserer Zusammenhalt und eine bessere Koordinierung zwischen den zuständigen lokalen und regionalen Stellen und der internationalen Gemeinschaft“, so Hoyos Aristizábal.

Der Funktionär rechnet damit, dass die Zusammenarbeit weiter steigen wird und teilte mit, dass die Hilfe der internationalen Gemeinschaft für die bedürftigsten Bereiche in Kolumbien in den ersten vier Monaten dieses Jahres  bereits über 115 Mio. USD betrug.

Er erklärte, dass Kolumbien heute ein Land ist, das klare Linien definiert hat, wohin die ausländischen Gelder fließen sollen, die gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, nationalen Institutionen und den Gebern der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen des so genannten London - Cartagena - Bogotá- Prozesses festgelegt wurden.

Er hob weiterhin die Bemühungen hervor, die Kolumbien zur Strukturierung eines modernen Informationssystems unternommen hat, welches es heute den nationalen, regionalen und lokalen Einrichtungen ermöglicht, die Programme und Projekte, welche die einzelnen Länder und Organismen durchführen, besser kennen zu lernen. 

Die Zusammenarbeit 2009
Nach Angaben der Direktion für internationale Zusammenarbeit (DCI) im Rahmen einer Bilanz über die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit im ersten Quartal des laufenden Jahres, hat Kolumbien bisher 2009 mit Gebern von Mitteln für die internationale Entwicklungszusammenarbeit Abkommen über insgesamt 115,7 Mio. USD unterzeichnet.

Für die Direktion für internationale Zusammenarbeit von ACCIÓN SOCIAL zeigen diese Zahlen eine bessere Anpassung an die kolumbianische Strategie für die internationale Zusammenarbeit, da 39% der Mittel in den Bereich Versöhnung und Regierbarkeit, 34%  in die Bekämpfung des weltweiten Drogenproblems und den Umweltschutz und 25% für das Erreichen der Millenniumsziele investiert werden.

Die neuen Abkommen wurden mit den USA, Spanien, Deutschland, dem  Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IAB), Kanada, Japan, China, der Andinen Entwicklungskorporation (CAF), den Niederlanden, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) sowie der Internationalen Organisation für Migration und Italien abgeschlossen.
Bisher wurden 2009 bereits 13,9 Mio. USD aus neuen Quellen der internationalen Zusammenarbeit – von Kirchen, internationalen NRO und im Rahmen der dezentralen Zusammenarbeit – zur Verfügung gestellt.
2008 waren es 53 Mio. USD, davon 20 Mio. im Rahmen der dezentralen Zusammenarbeit, 11,2 Mio. durch internationale NRO, 9,2 Mio. über die Kirchen, 4,4 Mio. von privaten Unternehmen, 8 Mio. für humanitäre Bereiche und 240.000 USD für kolumbianische NRO. 

Hinsichtlich der Süd-Süd-Kooperation, also der Zusammenarbeit zwischen Ländern mit ähnlichem Entwicklungsstand, sind in diesem Jahr bisher fünf Projekte zu nennen: zwei mit Honduras auf dem Gebiet der Taubstummenbildung gemäß ihren sprachlichen und soziokulturellen Besonderheiten sowie auf dem Gebiet der partizipativen Entwicklung öffentlicher Kinder- und Familienpolitik.

Zudem wurden mit Costa Rica Projekte zur institutionellen Stärkung beim Zugang zu genetischen Ressourcen und zur Gewinnaufteilung umgesetzt, mit Guatemala Maßnahmen zur Identifizierung potenzieller Märkte für Kunsthandwerk und mit Chile Projekte im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Entwurfs für die Dreiseitige Technische Zusammenarbeit mit Guatemala, Honduras, El Salvador, Paraguay und Haiti.
Mit den Ländern Süd- und Mittelamerikas sind für 2009 ca. 65 Projekte vorgesehen, als eine Strategie Kolumbiens, um das Angebot der internationalen Zusammenarbeit in Richtung der regionalen Entwicklung zu stärken.

Quelle: Acción Social



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